Seit Mitte Januar 2026 wird im Museum Angermünde die Ausstellung „Bi uns to Hus – Die Welt von Max Lindow“ präsentiert. Lindow lebte von 1875 bis 1950 vorrangig in der Uckermark
Plattdeutsch für Anfänger
Seit Mitte Januar 2026 wird im Museum Angermünde die Ausstellung „Bi uns to Hus – Die Welt von Max Lindow“ präsentiert. Lindow lebte von 1875 bis 1950 vorrangig in der Uckermark und widmete sich sowohl als Lehrer als auch als Dichter dem Erhalt und der Verbreitung der nieder- bzw. plattdeutschen Sprache in seiner/unserer Region. Am 21.1.2026 besuchte die Klasse 5a die seinem Leben und Werk gewidmete Ausstellung und wurde dort von Lindows Enkelin begrüßt. Sie erzählte über das Leben zu Zeiten ihres Großvaters und veranschaulichte es mit Hilfe der Fotos und Hörstationen in der Ausstellung. Bereits im Vorfeld hatten sich die SchülerInnen im Deutsch-Unterricht mit der plattdeutschen Sprache vertraut gemacht. In Kleingruppen setzten sie sich mit der Personenbeschreibung, den Zahlen, den Nomen und Verben auseinander und präsentierten ihren MitschülerInnen das neu erworbene Wissen im Klassenverband. Im Anschluss an den Ausstellungsbesuch konnten sie sich mit einzelnen Begriffen beschäftigen, sie mit Worten und mit Hilfe von Zeichnungen und Drucken beschreiben. Wer weiß schon, dass „Odbeer“ Adebar, also Storch, „Dullbrägen“ so viel wie Draufgänger und „Köster“ Lehrer bedeutet? Die SchülerInnen der Klasse 5a gehören zu den Personen, die diese Begriffe wiederentdeckt haben. Vielen Dank an das Museum Angermünde sowie den Verein Glashaus Uckermark für die gute Vorbereitung und die Zusammenarbeit bei unserem „Plattdeutsch-Projekt“, das nunmehr noch drei andere Klassen der Puschkinschule Angermünde durchführen werden.
