Schulprogramm

Präambel

Wir sind eine Schule mit langer Tradition. Bereits im Jahre 1950 wurde die sich damals noch auf dem Kirchplatz befindliche Schule in Puschkinschule umbenannt. 2004 zog die Schule gemeinsam mit den Lehrern und Schülern der Grundschule 1 in das Schulgebäude der ehemaligen Zetkinschule in der Fischerstraße. Deshalb gilt unser Hauptaugenmerk der Gestaltung des Schulgebäudes und des Schulhofes, damit beste Bedingungen geschaffen werden, um den Schülern das Lernen mit Hand, Herz, Kopf und Verstand zu ermöglichen. Unsere Schule liegt mitten im historischen Stadtkern von Angermünde. So zentral gelegen bieten sich uns zahlreiche Möglichkeiten innerstädtische Einrichtungen für unsere Unterrichtsarbeit zu nutzen. Zur Schule gehören ein kindgerechter Schulhof, ein grünes Klassenzimmer, eine Turnhalle, eine Kleinsportanlage, ein kleiner liebevoll gepflegter Schulgarten und ein sich in einem separaten Gebäude befindlicher Hort mit angeschlossener 

 Schulspeisung. Seit 2007 arbeiten wir als verlässliche Halbtagsgrundschule. Es gibt eine Frühstückspause mit Trinkmilchversorgung und ein Mittagsband, in der die Schulspeisung genutzt werden kann. Nach Unterrichtschluss besteht die Möglichkeit die zahlreichen Arbeitsgemeinschaften zu besuchen.

Zu unserem Einzugsbereich gehören: Angermünder Altstadt, Dobberzin, Görlsdorf, Kerkow, Mürow, Frauenhagen, Welsow, Wolletz, Schmiedeberg, Günterberg, Biesenbrow und Greiffenberg.

1. Leitziel

Das Kollegium vermittelt unseren Schülern in vertrauensvoller Zusammenarbeit mit den Eltern eine wertorientierte Bildung und Erziehung, damit sie erfolgreich und selbstständig in der Gesellschaft bestehen können. Wir identifizieren uns mit unserer Grundschule und dem Schulprogramm.

2. Leitsätze

2.1. Pädagogisch, erzieherische Grundlagen

Erziehung ist Zuwendung und Vorbild. Unsere Schule orientiert sich an den Bedürfnissen der Schüler. Die Schüler stehen im Mittelpunkt des Lern- und Erziehungsprozesses. Wir sichern eine fächerübergreifende und differenzierte Lernarbeit.

Wir vermitteln und erwarten von unseren Schülern: 

  • Leistungsbereitschaft
  • das Einhalten allgemeingültiger Verhaltensregeln
  • eigenverantwortliches Handeln
  • selbstständiges Lernen
  • gewaltfreien Umgang und Toleranz untereinander

2.2. Unterricht

Kern der schulischen Arbeit ist der störungsfreie und ergebnisorientierte Unterricht. Weitgehende Individualisierung des Unterrichts fördert die Lernbereitschaft.

Die Umsetzung erfolgt durch:

  • Einsatz des schulinternen Lesecurriculum
  • innere und äußere Differenzierung, entsprechend der Neigungen und individuellen Begabungen
  • Methodentraining
  • Freude am Lernen entwickeln
  • Einsatz verschiedener Unterrichtsformen (Frontalunterricht, Gruppenunterricht, Partnerlernen, Freiarbeit, Wochenplan)
  • Lernen mit allen Sinnen in den Unterrichtsbereichen
  • besondere Unterstützung der Schüler mit LRS bzw. Dyskalkulie
  • Arbeit mit verschiedenen Medien (Computer, Lernspiele…)
  • eigene Wahrnehmungs-, Empfindungs- und Ausdrucksfähigkeit entwickeln durch Beobachtungen, Kurzvorträge und Experimente
  • fördern von situationsbedingten und themenbezogenen Diskussionen für sich selbst, wie auch gemeinsam mit anderen lernen und Leistungen erbringen

2.3. Lernumgebung

Wer lernen will, muss sich wohl fühlen. Schüler, Lehrer und Horterzieher gestalten gemeinsam das Schulgebäude und das Schulgelände durch Präsentation zahlreicher Schülerarbeiten als anregende Lernumgebung und halten sie sauber. Das Klassenzimmer soll stets eine gut ausgestattete Lernwerkstatt mit vielfältigen Angeboten zum Lernen sein. Zusätzlich können die Kreativwerkstatt, der Bewegungsraum und die Lernwerkstatt im Hortgebäude genutzt werden. Wir nutzen einen neu gestalteten Schulhof mit kindgerechtem Spielplatz. Auch der nahe liegende Mündesee wird für verschiedene Aktivitäten eingebunden. Die Kleinsportanlage im Unterwall wird intensiv, gemeinsam mit anderen Schulen für den Sportunterricht genutzt.

2.4. Schulklima und Umgangsformen

Schulleitung, Lehrer, Eltern und Schüler begegnen einander respektvoll. Höflicher und fairer Umgang untereinander bestimmen den Schulalltag. Vereinbarte Regeln werden von allen eingehalten und eingefordert.

2.4.1. Schwerpunkte 

  • gegenseitig Achtung und Anerkennung
  • Zusammenleben aller Generationen
  • Achtung und Pflege der Umwelt
  • friedliche Konfliktbewältigung
    - Vermeidung von Gewalt
    - Konfliktschlichtung
     (offene, konstruktive und achtungsvolle Vorgehensweise )
  • äußere Umgangsformen
    - freundlicher Umgangston
    - normgerechtes Verhalten innerhalb des gesamten Schulgeländes
    - Vollständigkeit der Lern- und Unterrichtsmaterialien
    - keine Kopfbedeckung im Schulhaus tragen
    - Höflichkeitsformen (bitte, danke, grüßen)
    - Einhaltung der Hausordnung (siehe Anhang)
  • Förderung des Demokratieverständnisses
    - Nutzung der Möglichkeiten der Schülermitbestimmung
    - Vermittlung von Kenntnissen und Einsichten für die
     Entwicklung von Urteils- und Entscheidungsfähigkeiten (kritisch denkende, selbstständig urteilende und verantwortlich handelnde Kinder)
  • eigene Rechte wahren und die Rechte anderer auch gegen sich selbst gelten zu lassen
  • eigene Wahrnehmungs-, Empfindungs- und Ausdrucksfähigkeit entwickeln durch Beobachtungen, Kurzvorträge und Experimente
  • fördern von situationsbedingten und themenbezogenen Diskussionen für sich selbst, wie auch gemeinsam mit anderen lernen und Leistungen erbringen

3. Schulleben

Aktive und verantwortungsvolle Zusammenarbeit bei schulischen und außerunterrichtlichen Veranstaltungen stärkt das Wir-Gefühl. Die Mitarbeit der Eltern und des Fördervereins stellen eine Bereicherung und Unterstützung des Schullebens dar.

3.1. Lehrer / Schulleitung

Die Lehrer einer Klasse und Klassenstufe beraten sich über Themen und Inhalte, Regeln und Rituale, Leistungsmessung und Förderung und sprechen deren Umsetzung ab. Alle Lehrer bieten zweimal jährlich einen gemeinsamen Elternsprechtag an und führen bei Bedarf zusätzliche individuelle Elterngespräche durch. Zwischen Schulleitung und Lehrern herrschen Loyalität, Offenheit und Vertrauen.

  • Fachkonferenzen
  • Lehrerkonferenzen
  • Schulförderverein
  • Einbeziehung der Schülersprecher
  • Enge Zusammenarbeit zwischen Lehrern und Sonderpädagogen bei der Feststellung und Betreuung von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf

3.2. Eltern

Die Eltern bringen sich aktiv in das Schulleben ein und unterstützen die pädagogische und erzieherische Arbeit der Schule. Die Elternkonferenz vertritt die Interessen der Schüler und Eltern.

  • Einbeziehung der Eltern bei Fachkonferenzen, Schulfesten, Leitung von Arbeitsgemeinschaften, Unterstützung der Klassenleitertätigkeit, Elternsprechstunden

3.3. Zusammenarbeit mit außerschulischen Einrichtungen

Wir arbeiten möglichst eng mit außerschulischen Einrichtungen zusammen. Sie geben Hilfestellung, bereichern den Unterricht und verdeutlichen den Sinn des Gelernten.

  • Schulförderverein
  • Volleyballclub Angermünde, Handballclub Angermünde, Turn- und Sportgemeinschaft Angermünde
  • Uckermärkische Kunst – und Musikschule
  • bedarfsbedingte Nutzung: der Jugendtöpferei, Bibliothek, Heimatverein, Tierpark, Blumberger Mühle, Sparkasse, Polizei
  • ehrenamtlich geführte Arbeitsgemeinschaften
  • Evangelisches Jugend- und Fürsorgewerk 

4. Öffentlichkeitsarbeit

Die Schule präsentiert sich in der Öffentlichkeit durch regelmäßig stattfindende Veranstaltungen und anlassbezogene Aktivitäten.

  • „Schnupperkurse“ für zukünftige Schulanfänger 
  • Einschulungsfeier mit Eltern (Programmgestaltung durch die Schüler der 2. Klasse)
  • Abschlussfeier der 6. Klassen mit Eltern, Lehrern und technischem Personal Programmgestaltung durch die Klassenstufe 5, Abschlusszeitung, gemeinsames Grillen und Disco)
  • Auszeichnungsveranstaltung für die besten Schüler jeder Klasse durch den Förderverein der Schule mit Eintragung ins Ehrenbuch
  • Klassenfahrt in der Regel in den Klassenstufen 3 und 6
  • Projektwoche einmal im Schuljahr für alle Schüler unter gestellten Themen
  • Halloweenfest mit Umzug
  • Schülerfasching
  • Projekttag zu Weihnachten mit Weihnachtssingen
  • Fahrt ins Theater zu Weihnachten
  • Weihnachtssingen auf dem Weihnachtsmarkt und in Seniorenheimen der Stadt
  • Besuch des Schülerkonzertes der Musikschule
  • Sportfest
  • Crosslauf
  • Teilnahme an Kunstwettbewerben
  • Schwimmlager der Klassenstufe 3 mit Neptunfest am Wolletzsee am letzten Tag für alle Schüler der Schule
  • gemeinsame Projekte mit Partnerschule in Polen (Stettin)
  • Musical
  • Lesewettbewerb der 6. Klassen
  • Sängerwettstreit
  • Rezitatorenausscheid
  • Englischolympiade

5. Förderverein

Engagierte Eltern und Lehrer sind aktiv im Förderverein der Schule tätig. Der Förderverein hat sich zum Ziel gesetzt, eine ideelle und materielle Unterstützung in der Schülerarbeit zu leisten. Gleichzeitig sind die Mitglieder Ansprechpartner für Eltern und Schüler rund um den Schulalltag. Sie unterstützen die Schule bei kulturellen und sportlichen Aktivitäten. So bereichert der Förderverein das Schulleben durch die Organisation und Durchführung von Schulfesten, interessanten Familiennachmittagen und anderen Veranstaltungen.

6. Partnerschule

Unsere Partnerschule ist die Szkola Podstawowa nr 61 im. Michala Kmiecika aus Szczecin in unserem Nachbarland Polen. Die seit Januar 2010 bestehende Verbindung wurde am 11.3.2011 durch den Partnerschaftsvertrag gefestigt. Diese Partnerschaft steht unter dem Motto: „Voneinander lernen, miteinander lernen - Freunde finden.“

Ziele der Partnerschaft sind:

  • Schulförderverein
  • das Leben der Menschen, vor allem der Kinder, in den Partnerländern kennenzulernen
  • das Schulsystem des anderen Landes zu kennen
  •  gemeinsame Projekte durchzuführen
© 2020 Puschkinschule Angermünde
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